Lucifer

 

Mein Name ist Payam und ich bin Jahrgang 77.

Geboren bin ich in Teheran und seit meinem 11 Lebensjahr lebe ich in und um Stuttgart herum. Photographiert habe ich bereits auch in  den jungen Jahren. Aber meine erste DSLR kaufte ich mir im Herbst 2012. Von  nun an begann ich mir all das anzueignen was  mich schon immer interessiert, aber immer  vor mir hergeschoben habe: Photographie ! 

Das Zusammenspiel von Blende, Zeit und ISO habe ich autodidaktisch mir beigebracht.  

Seit 2015 habe ich auch meine Liebe für  die analoge Photographie entdeckt und entwickle s/w Filme und erstelle Abzüge. 

Daneben beschäftige ich mich auch  mit dem Polaroid / Impossible Format und verschiedenen  Polaroid-Techniken .


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Warum analog ?

Die Frage warum ich heute auch im digitalen Zeitalter analog photographiere ist sehr vielschichtige Frage. Ich möchte hier meine Sicht erklären und was für mich die analoge Arbeit bedeutet.

Ein Grund ist, dass ich einfach ein Faible für alte und nostalgische Dinge habe. Meine alten Kameras sind  nicht nur funktionsfähig, sie sind auch hübsch. 

Der  eigentliche und wie ich finde wichtigeste Grund ist aber die Entschleunigung beim photographieren und meine persönliche Aversion gegen eine inflationäre Photographie. Analog ist  für mich "fassbare Photographie" . Ich  kann das Medium in die Hand nehmen, sehen, riechen. Das ist Photographie mit allen Sinnen. Ob nun nur der Film entwickelt wird und anschließend gescannt wird oder ob man in die Dunkelkammer geht und dort Abzüge erstellt: Es ist immer ein Erlebnis. Das Gefühl in dem Moment, in dem das Bild in der Schale sichtbar wird....! Das gibt mir keine digitale Kamera der Welt. Das  soll nicht bedeuten, dass ich nicht auch digital photographiere. Wenn ich aber handwerklich oder kreativ arbeiten möchte und Photographie genießen möchte, dann nehme ich eine analoge Kamera.

 

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Photosophie

 

Wenn Worte fehlen, dann sprechen Bilder.

Photosophie ist meine ganz persönliche Ausdrucksweise. Eine Mischung aus Gedankenanstößen,

Philosophieren,

Schwermut und Melancholie.